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Auf (Nimmer-)Wiedersehen, Profifußball (?)
#21
@ reiswolf: Mein erster Gedanke als ich diese Info über die Kooperation mit dem FCB las war, dass wir in der Zukunft verstärkt auf die Jugendspieler setzen. Hört sich ja im ersten Moment recht positiv an, aber unsere guten Jugendspieler werden frühzeitig wechseln und uns bleibt der "Durchschnitt", was mittel- oder langfristig zu einem Abstieg führen wird. Das muss natürlich noch nicht nächste Saison sein, aber mit diesem Akt ist das Schicksal unseres SVW Fußball besiegelt. Demnächst wird die GmbH aufgelöst und wieder in den Hauptverein zurückgeführt. Das ganze Vorhaben wird für den Verein günstig werden, weniger Kosten und natürlich wie gewünscht wird es dazu führen, dass früher oder später die unbeliebten "Unruhestifter", die Ultras, aus dem Verein vertrieben werden... Nun kann endlich die Stahltribüne der Ost verkauft werden, vielleicht auch die der West... Mein Herz blutet, Burghausen ist und bleibt in den meisten Augen der Einwohner eine Schickimicki Jazz Stadt, leider :-(
Scheiß Vorstand Weg - Aurer hama mia! Cool
Vorstand raus! Mölzl raus! Steindl raus!
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#22
Na hoffentlich fällt jetzt nicht die Mannschaft im Winter schon auseinander.Ich bin gespannt ob Wolf noch bis zum Saisonende bleibt.
Schade aber die Zeit in der 2 und 3 Liga vergisst man nie.
Man das waren tolle Spiele damals.

Wisst ihr noch wir gegen Köln gewonnen haben oder das Lübeck Spiel im regen.Das waren Super Erlebnisse.
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#23
(09.12.2016, 20:54)reiswolf schrieb: Ich persönlich freue mich auch Eigengewächse in der "Ersten" spielen zu sehen und
wenn es auch nur noch in der gutklassigen Bayernliga sein sollte, aber so weit sind wir noch nicht.

Entschuldigung aber die Aussage ist doch totaler Unsinn. Es geht doch nicht um Eigengewächse oder nicht. Jeder will möglichst hochklassigen Fußball sehen. Wenn junge Eigengewächse im Team sind umso schöner, aber wenn es mir nur darum geht, schau ich Jugendspiele.
Im höherklassigen Fußball geht es letztendlich nicht darum, möglichst seine eigenen Jugendspieler in die erste Mannschaft zu ziehen, sondern Erfolg zu haben. Daher kann ich die Aussage "gerne eigene Jugendspieler in einer gutklassigen Bayernliga" nicht nachvollziehen. 
Und ich hab es auch an anderer Stelle schon geschrieben, die Jugendspieler, die wirklich etwas können, werden frühzeitig abgezogen. Und diejenigen, die bis zum Ende der A-Jugend im Nachwuchsleistungszentrum in Burghausen sind und bei den Bayern durchgefallen sind, wird auch nichts in Burghausen halten. Oder warum sollte ein 18-jähriger aus dem südostbayrischen Raum in Burghausen bleiben, wenn er durch den Verein nicht gerade eine Ausbildung bei Wacker erhalten hat? Als Amateur kann er dann genauso in seiner Heimat spielen. Denn Bayern- und Landesligisten gibt es im Umkreis von 60-80km genug.

(09.12.2016, 22:13)Marc SVWacker schrieb: Na hoffentlich fällt jetzt nicht die Mannschaft im Winter schon auseinander.Ich bin gespannt ob Wolf noch bis zum Saisonende bleibt.

Mir wär lieber, es würden in der Rückrunde diejenigen spielen, die auch zukünftig, also auch zur neuen Saison das Wackertrikot tragen. Warum sollen den 7-8 Profis in der Rückrunde noch spielen, wenn man genau weiß, dass diese nach der Saison gehen? So könnten die zukünftigen Amateurspieler wenigstens Erfahrung und Spielpraxis sammeln.
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#24
@ Bananenflanke

Wenn ich mir erlauben darf ist auch eine deiner Aussagen totaler Blödsinn. Wenn es nicht darum geht seine Eigengewächse die den Verein nichts gekostet haben nach oben zu
ziehen um Ablöse zu generieren, dann dürfte das Unterhaching die letzten Jahre nicht praktiziert haben, denn die haben so einen Teil ihres Etats erwirtschaftet. Interessanter-
weise wurden die Spieler nicht von ihren höherklassigen Nachbarvereinen gekauft denen es sicher nicht an finanziellen Mitteln mangelt. Das Spieler die höheres Niveau haben
gleich von den Bayern abgezogen werden ist deine These, aber Bayern hat auch nur begrenzte Kaderplätze und kann nicht jeden Spieler aufnehmen. Und das Spieler die nach
der A-Jugend keinen Anreiz haben sollten in der Regionalliga zu spielen ist auch deine These und muss nicht zwingend so eintreten. Warum hätten dann in der Vergangenheit
Jugendspieler in Unterhaching bleiben sollen wenn es im Monat nur 350 € gab? Den Nachwuchsspielern geht es nicht vorrangig ums Geld wenn die Chance besteht höherklassig
zu spielen bzw. sich für andere Vereine zu empfehlen. Nur als Ausbildungsverein hat Burghausen wirklich eine Chance die Kosten im Griff zu behalten, sofern sich in der Zukunft
nicht wieder weitere Sponsoren auftun die einen grösseren Spielraum ermöglichen. Ich lasse mich gerne überraschen ob deine Thesen eintreten, aber ich sehe das eher als
Schwarzmalerei, wobei ich auch nicht alles rosarot, aber etwas positiver sehe. Negatives Gedankengut bringt uns jetzt sowieso nicht weiter.
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#25
@reiswolf: Ich stimm insofern zu, dass wenn die Regionalliga gehalten werden kann, die talentierten Jugendspieler auch möglicherweise erhalten bleiben (Stichwort Empfehlung für andere Vereine).
Wenn es aber runter geht in die Bayernliga, gibt es für die jeweiligen Spieler auch genügend Vereine in ihrer Heimat, abgesehen davon dass sie in der Bayernliga kaum mehr für die 3. Liga, also den Profifußball interessant sind. Der Sprung ist bekanntermaßen oftmals viel zu groß. 
Generell hinkt der Vergleich zu Unterhaching gewaltig. Talente wie Haberer, Niederlechner oder Voglsammer wechselten damals vom klammen 3. Ligisten Unterhaching zu anderen Verein. Dadurch konnten Ablösesummen generiert werden. Die aktuelle finanzielle Situation Hachings ist mit Sicherheit nicht aufgrund der damaligen Ablösesummen zustande gekommen sondern eher aufgrund Sponsoren. Ansonsten würden die Hachinger ja kaum in der 4. Liga spielen.
Das die Jugendspieler von Bayern abgezogen werden ist natürlich nur eine Vermutung, wie aber oben geschrieben ergibt sich für den SVW dadurch kein Mehrwert, weil die Spieler keinen Anreiz sehen werden in Burghausen zu spielen wenn man sich nicht für andere Vereine empfehlen kann.
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#26
Wo der Verein mit seinen Jugendspielern in der Regionalliga steht, hat er im ersten Jahr bewiesen. Da hat man mit Uwe Wolf dann gerade noch die Kurve gekratzt. Auch weil man für die Rückrunde den Kader kräftig aufgepeppt hat. Die Jungs, die dann größtenteils nach Töging oder zu anderen Vereinen in der Region gingen, spielen inzwischen alle niederigklassiger. Du wirst dich mit der 1. Mannschaft dann dort bewegen, wo man sich bei der Abmeldung der 2. Mannschaft vor drei Jahren befand. Dort war man ein Bayernligaabsteiger. Da hilft dir auch keine Kooperation mit dem großen FC Bayern. Diese Vereinspolitik ist einfach ein riesengroßer Murks. Du schaffst dir über Jahre eine Profifußballstruktur mit GmbH, mit einem tollen Stadion, optimalen Trainingsbedingungen, einem Profitrainer und nur weil ein paar Herren was zu sagen haben, die nichts für den Fußball übrig haben, keine Visionen und Ideen haben, Verein, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Fanpolitik usw. voranzubringen, sich wohl dauernd über Ultrafans ärgern, wird das mit einem Mal zerschlagen. Und dann gibt´s Leute wie Reiswolf, die dem ganzen noch etwas positiv abgewinnen und sich dermaßen blenden lassen, weil sie meinen mit dem Campus Burghausen oder dem Vertrag mit dem FC Bayern kommen auf einmal hoffnungsvolle Fußballtalente in die Herzogsstadt, an denen sich die paar verbliebenen Zuschauer (deswegen, weil Fußball in Burghausen keine Sau interessiert und man immer von den auswärtigen Fans lebte, die nun noch mehr ausbleiben werden) erfreuen können. Manche glauben in dieser vorweihnachtlichen Zeit wohl immer noch an den Weihnachtsmann.

P.S.: Um das ganze noch mit Fakten zu belegen. Wolf übernahm die Regionalligamannschaft nach dem 19. Spieltag der Saison 2014/2015. Damals lag man mit 14 Punkten auf dem drittletzten Rang, vier Punkte vor dem letzten Platz. Man hatte die Jugendspieler Motschiedler, Radlmeier, Tezzele, Karayün, Osmanaj, Kirschner, Pilisi, Altenstrasser und Bauer hochgezogen. Davon ging ein ganzer Schwung in der Winterpause, weil man auch erkannte, dass man damit keinen Erfolg hat und Wolf holte sich in der Winterpause regionalligataugliche Spieler wie Duhnke, Rech oder Hofstetter. Ohne diesen Schritt wäre das Team mit den Burghauser Eigengewächsen in meinen Augen abgestiegen.

@reiswolf: Der Vergleich der Jugendarbeiten der Spvgg Unterhaching und des SV Wacker Burghausen hinkt. Schau mal, wo die Münchner Vorstädter mit ihren Jugendteams stehen und wo wir zu finden sind? A-Junioren: Haching 3. Platz Bayernliga, Wacker 6. Platz Bayernliga; B-Junioren: 9. Platz Bundesliga, Wacker: 5. Platz Landesliga; C-Jugend: Haching: 1. Platz Bayernliga, Wacker: Bayernliga 4. Platz. Am ehesten ist man noch in der A-Jugend an den Hachingern dran. Da beträgt der Rückstand bei einem Spiel mehr im Moment vier Punkte. In der B-Jugend trennen uns 2 Ligen und in der C-Jugend 13 Punkte. Den Standortvorteil München sollte man da nicht außer acht lassen. Sorry, ich kann keinen einzigen Mehrwert an der Amateurisierung erkennen!
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#27
Hab die schlechten Nachrichten gerade erst mitbekommen. Auch ich bin mehr als enttäuscht, um nicht zu sagen echt sauer. Wir alle hier sind nun mal mit Fußball sozialisiert worden und eben nicht mit Hallen-Halma oder Rasen-Schach. Immerhin habe ich knapp 320km Anfahrt nach Burghausen, bisher mußte mich niemand zwingen, zu Heim- oder Auswärtsspielen zu fahren. Wenn es sich mit der "unwichtigen" Sache Arbeit arrangieren ließ, bin ich immer gerne zum SVW. Der Fußball in Burghausen, die Unterstützung der Fans auf der West, die einmalig tolle Stadt und die Region Ost-Oberbayern sind die letzten Jahre immer das Ziel von Kurztrips oder Urlauben gewesen. Wird das nach Ende dieser Saison auch noch so sein? Landesliga...das wäre dann schon ein sehr krasser Einschnitt. Die komische Kehrtwende in Sachen Ausrichtung Saisonziel innerhalb weniger Monate ist ja mehr als "komisch". Offensichtlich war da der ein oder andere Verantwortliche nach der letzten Saison etwas verblendet. Zitat: Nach dem sportlichen Erfolg in der Vorsaison (Vizemeister) haben wir im Mai diesen Jahres entschieden, in der Saison 2016/17 die sportliche und wirtschaftliche Darstellbarkeit einer 3. Liga nochmal auszuloten. Zitatende. Ich hatte, wohlgemerkt als Außenstehender, nie den Eindruck, daß hier wirklich etwas versucht wurde. Wenn man nachhaltig Erfolg haben möchte, dann muß dafür halt auch eine Basis gelegt werden. Jedem müßte doch klar sein, auch die Regionalliga Bayern ist kein Selbstläufer,. Da muß gerade auch von Vereinsseite viel mehr gemacht werden. Öffentlichkeitsarbeit, Fanprojekte, Werbung und Außendarstellung waren und sind mangelhaft.
Äußerst schade, daß mit dem Slogan "Positiv in die Zukunft" bei den Fans eher der Eindruck entsteht, daß hier Fußballkultur und eine Tradition beerdigt werden soll.
Das Leben ist wie Fahrrad fahren, um die Balance zu halten musst du in Bewegung bleiben
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#28
Also Leute mal ehrlich ich ringe mit der Fassung...

Ich möchte auch keine Durchhalteparolen ausgeben, davon hatten wir die Jahre genug, genauso wie "Neuanfänge"....
Dennoch es ist (noch) nicht ganz vorbei.
Es wird auch ein Fanmeeting geben, bei dem die Möglichkeiten evaluiert werden wieder mehr Einnahmen zu generieren um mehr "Profi" zu erhalten.
Ob es was bringt? Ob die Verantwortlichen dieses mal auch die Anregungen aufnehmen oder wiederum ignorieren?
"Die Botschaft hör` ich, allein mir fehlt der Glaube".


Dennoch werde ich auf jeden Fall dabei sein und versuchen zu helfen.


Meine Liebe ist und bleibt der SVW,
seit ich vor über 30 Jahren zum ersten mal das Trikot trug wars um mich geschehen...
von der 4. Liga mit Gaukler, Stutz und Zeitler zur 2. Liga unter Bommer
und wenns sein muss auch tiefer hinab denn je ...
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#29
So interessant sich der Gedanke auch anhört, mit mehreren eigenen Jugendspielern in der Stammformation ist Regionalliga ein Himmelfahrtskommando, Bayerliga Wunschdenken, Landesliga das Maximale der Gefühle.
Davon einmal abgesehen. Für die sinnvolle und nachhaltige Durchsetzung eines solchen Gesamtkonzeptes brauchst du Leute die brennen, die in diesem Bereich kompetent sind, die Visionen haben und schon HEUTE hierfür die Hemdsärmel hochkrempeln und das Ganze ernsthaft angehen, die sich sinnvollen Anregungen von außen nicht verschließen und die nicht den Weg des geringsten Widerstandes gehen. 
Die haben wir nicht, das ist Problem. Ein Uwe Wolf oder Mario Demmelbauer wird hier zukünftig leider keinen Platz mehr haben. Es wird genau die Truppe weiterwursteln, die hier letzten Jahre am Werk war. Mit bekanntem Erfolg...
Würde mich gerne eines besseren belehren lassen, allein nach den letzten Jahren und zig "Neuanfängen" und diversen "neuen Konzepten" fehlt mir der Glaube daran.

Unglaublich wie man innerhalb weniger Jahre sämtliches (halbwegs) Professionelle im Verein "rückabwickelt" - und das Ganze dann nach außen verkauft. "Soft landing", in dem Zusammenhang selten etwas dämlicheres gehört...

Sportstadt Burghausen, es war einmal....
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#30
MadWolf, du bist hier der einzige Optimist. Anstatt das man für den Profifußball kämpft, die eigenen Fans ins Boot holt, Leute an die Spitze der Fußballabteilung setzt die Visionen und nachhaltige Konzepte installieren, versenkt man das Schiff und stößt seine über 1000 Anhänger vor den Kopf. Glaube, dass im Verein umd Umfeld genug Leidenschaft steckt, um Profifußball in Burghausen zu erhalten. Wieso sind euch da auf euren warmen Chefsesseln wir Fans so egal?
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